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Fraport aus Kaufprozess für Hochtief-Flughäfen ausgeschieden

(akm) Fraport bietet nicht mehr für die Flughäfen des Baukonzerns Hochtief. Noch zuletzt hatte der Frankfurter Flughafenbetreiber, der in dem Kaufprozess zusammen mit dem Infrastrukturfonds RREEF der Deutschen Bank angetreten war, als aussichtsreicher Bieter gegolten. Erst Ende August hatte Fraport-Chef Stefan Schulte erklärt, ein Gebot abgeben zu haben (mehr: Fraport will Zukäufe nicht über Kapitalerhöhung finanzieren).

Insidern zufolge wollte Fraport die ausländischen Flughafenbeteiligungen von Hochtief übernehmen, die deutschen Flughäfen sollte RREEF übernehmen. Damit wäre Fraport möglichen kartellrechtlichen Problemen auf dem deutschen Markt aus dem Weg gegangen. Das Flughafen-Geschäft ist Teil der Hochtief-Sparte Concessions. Im Ausland hält diese Beteiligungen an den Flughäfen in Athen, Budapest, Tirana und Sidney. In Deutschland ist das Unternehmen an den Flughäfen in Düsseldorf und Hamburg beteiligt.

 

Quellen: dpa-AFX, FINANCE

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