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Fusion zwischen Deutscher Börse und Nyse nicht um jeden Preis

(chs) Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier geht nach einem Gespräch mit Nyse-Chef Duncan Niederauer und Börse-Chef Reto Francioni in New York nicht mehr davon aus, dass die angestrebte Fusion von Deutscher Börse und Nyse Euronext in jedem Fall kommen wird. Der Nachrichtenagentur Reuters sagte Bouffier am Mittwochabend: „Auf meine Frage, ob es als Zugeständnis auch eine komplette Abspaltung des Derivatehandels geben könnte, gab es ein klares Nein”, sagte Bouffier.

Die neun Milliarden schwere Fusion war Anfang des Jahres angekündigt worden, wurde allerdings bisher nicht von den EU-Wettbewerbshütern genehmigt. Eine Entscheidung wird für Januar erwartet. Die größten Bedenken haben die Wettbewerbshüter bezüglich der enormen Marktmacht beider Unternehmen im europäischen Options- und Derivategeschäft.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

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