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Gea will zukaufen

Die Gea Group stellt sich trotz andauernder Wirtschaftskrise auf Akquisitionen ein. “Es gibt konkrete Ansatzpunkte”, sagte CFOHelmut Schmale im Interview der Börsen-Zeitung.

 

Nach dem Konzernumbau der vergangenen Jahre habe der Maschinenbauer Managementkapazitäten frei, die aktiver als bisher für das weitere Wachstum eingesetzt werden könnten. Auch den Zukauf eines neuen Segments schloss der Finanzchef nicht aus.

 

Der Schwerpunkt der Akquisitionstätigkeit werde im Bereich der Nahrungsmittelprozesstechnik liegen, sagte er. “Da gibt es interessante Ziele.” Auch Übernahmen im Bereich der Energietechnik wolle er nicht ausschließen. Bei der Finanzierung sieht Schmale keine Probleme. Die Gea verfüge mit fast 400 Millionen Euro liquiden Mitteln über “viel Wasser unterm Schiff”. Hinzu komme seit Ende letzten Jahres auch noch eine neue Kreditlinie.

 

Beim Kaufpreis möglicher Übernahmeziele orientiert sich Gea an einem Ebit-Multiple zwischen 6 und 8. “Alles was darüber hinausgeht, ist schwierig”, sagte Schmale. Bis Mitte kommenden Jahres muss das Unternehmen allerdings Kreditlinien über 930 Millionen Euro refinanzieren. Gea wolle dabei noch im zweiten Quartal einen Schritt weiterkommen, kündigte der Finanzvorstand in dem Interview an. Er plant dabei, auf die bewährten Instrumente Schuldscheindarlehen und syndizierte Kredite zurückzugreifen. Eine Kapitalerhöhung oder Wandelschuldverschreibungen habe Gea momentan nicht im Auge, sagte Schmale. Auch sehe er zurzeit keinen Bedarf für die Ausgabe eines Bonds.

 

Quelle: Dow Jones

 

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