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Grammer platziert Schuldschein über 55 Millionen Euro

(sap) Der Autozulieferer Grammer hat mit einem Schuldscheindarlehen 55 Millionen Euro eingesammelt und rüstet sich damit für weitere Übernahmen. Das Volumen verteile sich auf drei Tranchen mit einer Laufzeit von drei, fünf und sieben Jahren, teilte der Konzern aus dem bayerischen Amberg mit. Gleichzeitig hat das SDAX-Unternehmen eine Tranche eines bereits bestehenden Schuldscheindarlehens in Höhe von 9,5 Millionen Euro vorzeitig verlängert.

 

„Mit dieser Transaktion sowie einem neuen Rahmenkreditvertrag in Höhe von 78,5 Millionen Euro mit einer Laufzeit bis 2014 strukturiert die Grammer AG vorzeitig die bestehende Konzernfinanzierung neu“, heißt es in einer Mitteilung. Dazu löst Grammer den bestehenden Konsortialkreditvertrag in Höhe von 110 Millionen Euro, der erst im August 2013 fällig geworden wäre, bereits im September 2011 ab. Das Unternehmen hatte im Frühjahr 2010 diese dreijährige Kreditlinie mit einem Konsortium aus sechs Geschäftsbanken abgeschlossen und dabei das KfW-Förderprogramm genutzt. Lesen Sie hierzu auch: Grammer sichert sich 110 Millionen Euro-Kredit über drei Jahre.

 

Durch die Neustrukturierung der Finanzierung verbessert der Autozulieferer eigenen Angaben zufolge die Fälligkeit der Verbindlichkeiten und die Kreditkonditionen und sichert sich den Spielraum für weiteres organisches und anorganisches Wachstum.

 

Vor kurzem hat Grammer die belgische Elektronikfirma EiA übernommen. Mehr hierzu unter: Grammer übernimmt belgischen Steuerungselektronikspezialisten.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

 

 

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