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H.C. Starck verkauft Kieselsol-Geschäft an Akzo Nobel

(cow) Die H.C. Starck-Gruppe hat ihr Kieselsol-Geschäft, das unter dem Namen Levasil auftritt, an die niederländische Akzo Nobel Group verkauft. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen bewahrt. Die Kartellbehörden müssen die Transaktion noch freigeben. Der bestehende Standort in Leverkusen soll nach Aussagen von Akzo Nobel beibehalten und die vorhandenen Produktionskapazitäten von mehreren Zehntausend Tonnen pro Jahr erweitert werden.

H. C. Starck mit Sitz in Goslar ist ein Hersteller von Metall- und Keramikpulver, Spezialchemikalien sowie Bauteilen aus Ingenieurkeramik und Refraktärmetallen. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 3.400 Mitarbeitern einen Umsatz von 905 Millionen Euro. H.C. Starck ist an 15 Standorten in Europa, Asien und Nordamerika vertreten. Derzeit liegt das Unternehmen in den Händen der beiden Finanzinvestoren Advent International und Carlyle.

Akzo Nobel mit Sitz in Amsterdam, Niederlande, ist weltweit im Bereich Farben, Beschichtungen und Spezialchemie aktiv und erzielt Umsätze von jährlich über 14 Milliarden Euro.

H.C. Starck wurde von der Münchener Investmentbank Ferber & Co (Financial/M & A) sowie Lovells (Legal) beraten. Akzo Nobel wurde vom Düsseldorfer Büro der Anwaltskanzlei CMS Hasche Sigle beraten.

 

Quellen: AkzoNobel, H.C. Starck, FINANCE

 

 

 

 

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