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Haniel will Gesellschaftern den Verkauf von Anteilen erleichtern

(ank) Der Mischkonzern Haniel will seinen Gesellschaftern die Möglichkeit einräumen, Anteile an das Unternehmen zu verkaufen. Dies sei ein Vorschlag für die Gesellschafterversammlung am Samstag, sagte ein Haniel-Sprecher am Donnerstag. Er bestätigte damit einen Bericht der Financial Times Deutschland. Den rund 650 Anteilseignern solle so eine größere Flexibilität eingeräumt werden. Bislang müssten sie sich einen Käufer innerhalb der Familie suchen, was wegen des hohen Preises der Anteile nicht immer einfach sei. Der Vorschlag sei aber keine Einladung zur Abgabe der Anteile. Die Beteiligung Haniels solle auf einen kleinen einstelligen Prozentbereich begrenzt bleiben, sagte der Sprecher. In dem Zeitungsbericht war von höchsten fünf Prozent die Rede.

 

Auf der in der kommenden Woche stattfindenden Bilanzpressekonferenz erwarten Beobachter Aussagen zur Zukunft der wichtigsten Beteiligungen. Die Aktionärsgruppen Haniel und Schmidt-Ruthenbeck, die ihre Stimmrechte gebündelt haben, halten gemeinsam 50,01 Prozent am Handelsriesen Metro und knapp 55 Prozent am Pharmagroßhändler Celesio. Haniel-CEOJürgen Kluge äußerte sich jüngst dahingehend, das Konzernportfolio bis 2020 ausgewogener gestalten zu wollen. Dies müsse nicht zu einem Abbau von bestehenden Anteilen führen. Es könne auch bedeuten, dass neue Beteiligungen ein stärkeres Gewicht bekämen, hatte Kluge erklärt.

 

Quellen: FTD, Reuters, FINANCE

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