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Helios will 2011 auch über Zukäufe wachsen

(sap) Der Klinikbetreiber Helios erwartet in den kommenden Jahren auch dank Zukäufen ein kräftiges Wachstum. Der Umsatz, der 2010 um 4 Prozent auf 2,52 Milliarden Euro stieg, soll bis 2015 auf 3,5 Milliarden Euro klettern, kündigte die Tochter des Gesundheitskonzerns Fresenius an. Fresenius-Chef Ulf Schneider rechnet zudem damit, dass die Zahl an Klinik-Privatisierungen weiter steigen wird. Der Grund: Viele Gemeinden und Kommunen haben mit ihrer Finanzlage zu kämpfen. Helios ist nach Schneider auch am Kauf des Uniklinikums Schleswig-Holstein in Kiel und Lübeck interessiert. Allerdings habe das Bieterverfahren noch nicht begonnen, weshalb ein Verkauf 2011 wohl nicht mehr zu erwarten sei.

 

Die Jahre 2009 und 2010 waren in Sachen Zukäufe für Helios jedoch sehr magere Jahre. Der Klinikbetreiber konnte in dieser Zeit nur ein Krankenhaus in Helmstedt in Niedersachen mit 267 Betten übernehmen. Mehr hierzu unter: Fresenius-Tochter Helios übernimmt Krankenhaus in Niedersachsen. Zuletzt habe es jedoch wieder mehr Bewegung am Krankenhausmarkt gegeben, erklärte Schneider weiter.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

 

 

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