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HSBC will Teile des US-Geschäfts verkaufen und ist in Deutschland an Mittelstandsgeschäft der WestLB interessiert

(sap) Die britische Großbank HSBC fährt in den USA einen rigiden Sparkurs und will knapp 200 Niederlassungen abstoßen. Wie die größte europäische Bank mitteilte, sollen die Filialen für rund 1 Milliarde Dollar in bar an die First Niagara Financial Group verkauft werden. Damit würde sich das Institut auf einen Schlag von rund 40 Prozent seiner US-Niederlassungen trennen. 13 Zweigstellen sollen geschlossen werden.

Die deutschen Mitarbeiter der britischen Großbank sind von Stellenstreichungen nicht betroffen. Hierzulande ist HSBC vielmehr auf Expansionskurs. “Wir schauen uns Teile der WestLB an”, bekräftigte HSBC-Vorstandschef Stuart Gulliver am Montag in einer Telefonkonferenz. Es gehe um das Mitetlstandsgeschäft, das leicht von der ebenfalls in Düsseldorf ansässigen HSBC Trinkaus mitgeführt werden könne. Trinkaus-Chef Andreas Schmitz hatte im Mai Interesse an Teilen der WestLB signalisiert, aber nicht gesagt, um welche es sich konkret handele. Lesen Sie hierzu auch: HSBC Trinkaus an Teilen der WestLB interessiert.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

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