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HSH will Luxemburger Private-Banking-Tochter verkaufen

(sor) Die HSH Nordbank will ihre in Luxemburg ansässige Private-Banking-Tochter, die HSH Nordbank Private Banking S.A., verkaufen. Nach Angaben der FTD verspricht sich die HSH einen Preis von 80 Millionen bis 90 Millionen Euro, der damit signifikant über der Eigenkapitalisierung der Luxemburger Tochter von ca. 40 Millionen bis 50 MillionenEuro liegen würde.

Die HSH wurde im letzten Sommer durch Eigenkapital in Höhe von 3 MilliardenEuro und einen Rettungsschirm der Bundesländer Hamburg und Schleswig-Holstein gerettet. Vor diesem Hintergrund dient der Verkauf nun einerseits der strategischen Verschlankung der Landesbank und der Konzentration auf Kerngeschäftsfelder. Auch die Wettbewerbskommission in Brüssel wird dies vermutlich fordern, deren Entscheidung steht jedoch noch aus.

Andererseits soll durch den Verkauf der immer wiederkehrenden Kritik an Standorten in Steueroasen ein Ende bereitet werden. Wie die Zeitung weiter berichtet, wurde mit dem Verkauf die Investmentbank Lazard beauftragt, diee auch den Verkauf der Immobilienfondstocher HSH Real Estate betreut. Nach dem Konzernumbau der HSH Nordbank soll das Private-Banking Geschäft dennoch weiterhin Bestand haben und zukünftig ausgebaut werden.

 

Quellen: Financial Times Deutschland, FINANCE

 

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