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Hypo Alpe Adria legt Verkäufe auf Eis

(akm) Die krisengeschüttelte Hypo Alpe Adria (HGAA) hat den Verkauf ihres Österreich- und Italiengeschäfts auf Eis gelegt. “Die derzeitigen Bewertungen von Banken sind so, dass wir im Moment nicht verkaufen wollen”, sagte HGAA-Chef Gottwald Kranebitter am Dienstag im österreichischen Radio Ö1. Beendet hat das österreichische Geldinstitut die Verkaufsprozesse aber nicht.

Die Trennung von großen Teilen des Geschäfts ist für die HGAA auch deshalb wichtig, weil dadurch die Risiken für das Institut sinken. Damit soll die Bank, möglichst ohne neue Staatshilfen, die von den Regulierern geforderten strengeren Kapitalquoten erfüllen können. Kürzlich hatte die österreichische Nationalbank bei dem Institut einen mittelfristigen Kapitalbedarf von 1,5 Milliarden Euro festgestellt, den das Haus bis März 2012 decken soll. Die HGAA hatte erklärt, sie wolle die Lücke weitestgehend aus eigener Kraft, über den Verkauf von Firmenteilen, schließen. Allerdings benötige sie dafür mehr Zeit.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

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