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Immofinanz und Immoeast fusionieren

Vorstand und Aufsichtsrat haben die im Markt erwartete Fusion des Wiener Immobilienunternehmens Immofinanz AG mit deren Tochter Immoeast AG beschlossen. Die Verschmelzung erfolge rückwirkend per 30. April 2009 mittels Aktientausch, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

 

Das Umtauschverhältnis betrage drei Aktien der Immofinanz für zwei Aktien der Immoeast. Aus der Fusion ergebe sich eine Kapitalerhöhung der Immofinanz durch Sacheinlage um bis zu 589 Millionen Euro.

 

Die Verschmelzung muss von beiden Hauptversammlungen mit Dreiviertelmehrheit genehmigt werden. Die außerordentlichen Hauptversammlungen würden am 20. Jänner 2010 für Immofinanz und am 21. Jänner 2010 für Immoaest stattfinden.

 

Die Fusion soll klarere Verhältnisse innerhalb der Gruppe und Kosteneinsparungen bringen. Zudem erhofft sich der Konzern eine höhere Liquidität der Aktie an der Börse und mehr Chancen für künftige Kapitalmaßnahmen.

 

Quelle: Reuters

 

 

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