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Industriellenfamilie von Finck zieht sich bei SGS zurück

(anm) Die deutsche Industriellenfamilie von Finck zieht sich zu großen Teilen aus dem Prüfungsunternehmen Société Générale de Surveillance (SGS) zurück. Wie SGS mitteilte, gebe die bis dato größte Aktionärin rund 40 Prozent ihrer Anteile ab. Händlern zufolge übernehmen die Deutsche Bank und Goldman Sachs die Aktien und platzieren diese im Markt.

Der veräußerte Anteil entspricht 10 Prozent des SGS-Kapitals; zuvor hatte die Familie rund 25 Prozent der SGS-Anteile gehalten. Neben der Familie Finck ist die Familie Agnelli mit einem Anteil von 15 Prozent die zweite große Aktionärin von SGS.

 

Die Genfer SGS hatte zuletzt einen Börsenwert von rund 10,2 Milliarden Schweizer Franken. Das auf Inspektions- und Überwachungsdienste spezialisierte Unternehmen bekräftigte in einer Meldung den bisherigen Ausblick für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum bei stabilen Währungen im einstelligen Prozentbereich.

 

Quellen: SGS, Reuters, FINANCE

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