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Japanischer Großaktionär stockt bei Gildemeister auf – Joint Venture in China geplant

(red) Der japanische Großaktionär Mori Seiki hat seinen Anteil an dem Werkzeugmaschinenbauer Gildemeister aufgestockt. Der Kooperationspartner habe am 15. April einen Stimmrechtsanteil von 20,1 Prozent an Gildemeister angezeigt, teilte der Bielefelder Konzern mit. Gildemeister-Chef Rüdiger Kapitza hatte im November vergangenen Jahres angekündigt, Mori Seiki enger an sich binden zu wollen. Über zwei Kapitalerhöhungen sollte sich der japanische Wettbewerber rund 20 Prozent an Gildemeister sichern, um den deutschen Werkzeugmaschinenbauer als Ankeraktionär vor einer feindlichen Übernahme zu schützen. Zunächst hatte es nach den beiden Kapitalerhöhungen so ausgesehen, als hätte Mori Seiki sein Ziel verfehlt. Gildemeister bezifferte den Anteil der Japaner an ihnen vergangene Woche noch mit 13,69 Prozent.

 

Der Werkzeugmaschinenbauer soll zudem einem Medienbericht zufolge mit zwei Partnern über den Aufbau einer Produktion in China verhandeln. Gildemeister plane zusammen mit seinem japanischen Großaktionär Mori Seiki und dem chinesischen Konzern Shenyang Machine Tool, in der Volksrepublik in einem Joint Venture Werkzeuge herzustellen, die beim Bau elektronischer Geräte und Autos benötigt würden, berichtete die Wirtschaftszeitung Nikkei. Gildemeister werde die Produkte entwerfen und entwickeln, Shenyang produzieren und Mori Seiki vertreiben.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

 

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