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Johnson & Johnson schluckt Synthes

(ank) Der US-Konzern Johnson & Johnson will für 21,3 Milliarden US-Dollar das Schweizer Medizintechnikunternehmen Synthes übernehmen. Der in Solothurn ansässige Hersteller für Implantate zur Behandlung von Knochenbrüchen soll mit dem J&J-Bereich DePuy zusammengelegt werden, teilten beide Unternehmen am Mittwoch mit. Synthes hatte am 18. April Gespräche mit den Amerikanern bestätigt (Synthes bestägigt Fusionsgespräche mit J&J). Mit dem Abschluss der Transaktion wird in der ersten Jahreshälfte 2012 gerechnet.

 

J&J bietet den Synthes-Aktionären 159 Franken je Aktie in einer Kombination aus Bargeld und eigenen Aktien. Die Anteilseigner sollen 55,65 Franken in bar und – abhängig vom Kurs während einer festgelegten Frist – 1,7098 bis 1,9272 J&J-Aktien für ihre Titel erhalten. Synthes bringt rund zwei Milliarden Dollar Barmitteln in die Übernahme ein. Die Verwaltungsräte der beiden Unternehmen haben der Transaktion zugestimmt, hieß es weiter. Ein Drittel der Synthes-Aktien hat sich J&J bereits vom Firmengründer und Verwaltungsratspräsidenten Hansjörg Wyss gesichert.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

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