Newsletter

Abonnements

Kartellamt: Stadtwerke aus Ruhrgebiet können Steag übernehmen

(sap) Das Bundeskartellamt gibt den kommunalen Versorgern aus dem Ruhrgebiet grünes Licht für die Übernahme der Energie-Tochter des Essener Evonik-Konzerns. “Die Beteiligung der Ruhrstadtwerke kann dazu beitragen, dass sich die Steag als ein von den großen vier Erzeugungsunternehmen unabhängiger Player am Markt etabliert”, wird der Kartellamtschef Andreas Mundt am Dienstag von der Nachrichtenagentur Reuters zitiert. Die Stadtwerke übernehmen zunächst 51 Prozent an der ehemaligen Steag. Nach Ablauf einer Haltefrist könnten sie auch die restlichen Anteile übernehmen.

Evonik und die Stadtwerke hatten den Kaufvertrag für die Energie-Tochter im Dezember vergangenen Jahres unterzeichnet. Neben dem Konsortium von Stadtwerken unter anderem aus Duisburg, Dortmund, Bochum und Essen hatte Evonik die tschechische Energieholding EPH als letzten Bieter für die Aktienmehrheit von 51 Prozent an der Tochtergesellschaft ausgewählt. Lesen Sie hierzu auch: Nur noch zwei Bieter für Evonik-Tochter Steag.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

 

 

Themen
Augenöffner für Finanzentscheider
Inside Corporate Banking: Die Serie zum Banken-Survey 2022
Jetzt Insights sichern »
Jetzt lesen »
Inside Corporate Banking: Die Serie zum Banken-Survey 2022