(sap) Das Bundeskartellamt hat am Zusammenschluss der beiden Nachrichtenagenturen Deutscher Depeschendienst (ddp) und AP Deutschland nichts auszusetzen. AP Deutschland ist die deutsche Tochtergesellschaft der amerikanischen Agentur Associated Press. “Die Fusion ist vom Umsatz her nicht hoch genug, um sie anmeldepflichtig zu machen”, sagte ein Sprecher der Wettbewerbsbehörde am Dienstag. Die Unternehmen seien zusammen zu klein, als dass die Fusion nachträglich vom Kartellamt geprüft werden müsse, wie es die Konkurrenz-Agentur dpa gefordert hatte.
Die ddp-Eigentümer Peter Löw und Martin Vorderwülbecke hatten den deutschen AP-Dienst Ende 2009 für einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag übernommen und die fusionierte Agentur in DAPD ddp umbenannt. Mehr hierzu unter: ddp schluckt deutschsprachige AP-Dienste. Die beiden Manager leiten die Münchner Beteiligungsgesellschaft BluO. ddp gehört seit Mitte Januar vergangenen Jahres der Beteiligungsgesellschaft. Lesen Sie hierzu auch: Portfolio-Transaktion: BluO kauft Tochtergesellschaften von Arques.
Quellen: Reuters, FINANCE
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