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Kein Verkauf der WestLB-Tochter WestImmo an Apollo

(sar) Die Verhandlungen zwischen dem Finanzinvestor Apollo und der WestLB über einen Verkauf der Immobilientochter WestImmo sind gescheitert. Die WestLB teilte mit, im aktuellen Marktumfeld und zu den vorgelegten Bedingungen sei die Veräußerung der Tochter „mit hohen potenziellen Risiken verbunden und ökonomisch nicht vertretbar“.

Der Investor war am Pfandbriefgeschäft der WestImmo interessiert. Die schlechtere Marktsituatoin belastet jedoch die Geschäftsaussichten einer Pfandbriefbank, die WestLB fürchtete daher ein höheres Risiko. „Die Transaktions- und insbesondere Nachhaftungsrisiken wären für die Bank und ihre Eigentümer nicht vertretbar“, sagte Dietrich Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der WestLB. Auch den Kaufpreis bezeichnet die Bank in einer Mitteilung als „nicht akzeptabel“. Nach dem Willen der EU-Kommission hätte die WestLB die Immobilientochter ursprünglich bis zum März 2010 verkaufen sollen, die Frist wurde dann verlängert. Zuletzt war Apollo als einziger Interessent geblieben, das Gebot wurde auf rund 400 Millionen Euro beziffert (mehr dazu: Apollo einziger Interessent für WestImmo).

 

Quellen: WestLB, FINANCE

 

 

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