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KKR und Permira verkaufen ProSiebenSat.1-Aktien

(mco) Die ProSiebenSat.1 -Eigentümer KKR und Permira haben Anteile an dem Medienunternehmen im Wert von rund 200 Millionen Euro verkauft, um ihre Schulden zu senken. Wie das Medienunternehmen mitteilte, leiteten die Finanzinvestoren ein beschleunigtes Bookbuilding-Verfahren für den Verkauf von acht Millionen stimmrechtslosen Vorzugsaktien an institutionelle Investoren ein. Das entspricht rund 3,7 Prozent des Grundkapitals und würde einen Erlös von knapp 200 Millionen Euro bringen.

 

Die Erlöse aus diesem einmaligen Aktienverkauf würden zur Schuldenrückzahlung und Verbesserung der Liquidität der hoch verschuldeten Lavena Gruppe verwendet, in der KKR und Permira ihre Anteile an dem Münchner Medienunternehmen gebündelt haben. Damit werde die Kapitalstruktur gesichert und gestärkt. Nach dem Verkauf halten die Private Equity-Fonds weiterhin 53 Prozent des Grundkapitals, einschließlich unverändert 88 Prozent der stimmberechtigten Stammaktien von ProSiebenSat.1 halten. Darüber hinaus sei eine 90-tägige Haltefrist vereinbart worden.

 

Quellen: ProSiebenSat.1, FINANCE

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