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Konecranes schließt offenbar feindliche Übernahme von Demag nicht aus

Im Kampf um den Düsseldorfer Kranhersteller Demag Cranes schließt der finnische Kaufinteressent Konecranes eine feindliche Übernahme nicht mehr aus. “Unsere klare Präferenz ist es, mit dem Demag-Management ins Gespräch zu kommen”, sagte Konecranes-CEOPekka Lundmark der Financial Times Deutschland. Es sei sinnvoll, einen großen europäischen Kranhersteller zu schaffen, um der wachsenden Konkurrenz aus Schwellenländern Paroli bieten zu können. “Von Anfang an war unser Eindruck, dass das Demag-Management daran nicht interessiert ist”, sagte Lundmark.

 

Lundmark war zuletzt zu dem Schluss gekommen, dass die Chancen auf einen Zusammenschluss der Finnen mit dem deutschen Wettbewerber nach dem deutlichen Anstieg des Kurses der Demag-Cranes-Aktie gesunken sind. Dies hatte der Manager in dem am Donnerstag vorgelegten Bericht zum dritten Quartal geschrieben. Zudem sei der Versuch, Verhandlungen mit dem Düsseldorfer MDAX-Konzern aufzunehmen, gescheitert, hieß es in dem Bericht weiter. Das Unternehmen widersprach dem Bericht. Es sei keine feindliche Übernahme geplant.

 

Der finnische Weltmarktführer hatte Anfang Oktober sein Interesse an einer Übernahme der Demag Cranes AG öffentlich bekundet. Die Düsseldorfer wollen jedoch eigenständig bleiben und selber auf Brautschau in aufstrebenden Märkten gehen

 

Quelle: Dow Jones, Reuters

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