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Kreise: Lanxess plant Milliardenzukauf

(ank) Der Spezialchemiekonzern Lanxess steht einem Bericht der FTD zufolge vor einem milliardenschweren Zukauf im Ausland. Mit dem Finanzinvestor CVC verhandele das Unternehmen über die belgische Chemiefirma Taminco, schrieb die Zeitung in ihrer Onlineausgabe und berief sich dabei auf Finanz- und Branchenkreise. Lanxess wollte den Bericht nicht kommentieren.

 

Der Kaufpreis könne in der Größenordnung von einer Milliarde Euro liegen. Dem Bericht zufolge lässt sich Lanxess von der Investmentbank JP Morgan beraten, die Verkäuferseite von Goldman Sachs und Merrill Lynch.

 

Taminco setzte im vergangenen Jahr 715 Millionen Euro um und erzielte ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) von 159 Millionen Euro. Der FTD zufolge wird als Kaufpreis über das Sechs- bis Siebenfache des Ebitda verhandelt. Der Kaufpreis von einer Milliarde Euro ergäbe sich auf Basis der Schätzungen für das Ebitda im laufenden Jahr, berichtete die Zeitung.

 

Lanxess traut sich nach einem Gewinnschub im ersten Quartal auch größere Zukäufe zu. Der größte Zukauf für den Leverkusener Konzern war bislang 2008 die Akquisition des brasilianischen Herstellers von synthetischem Kautschuk Petroflex für rund 370 Millionen Euro.

 

Quellen: FTD, Reuters, FINANCE

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