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Kreise: Verkauf der Siemens-Hörgerätesparte stockt

(sar) Der geplante Verkauf der Hörgeräte-Sparte des Münchener Industriekonzerns Siemens soll ins Stocken geraten sein. Das berichtet Reuters unter Berufung auf Insider. Demnach soll Siemens für die hochprofitable Siemens Audiologische Technik einen Preis von mindestens 2 Milliarden Euro fordern, Investoren bewerteten das Unternehmen aber mit lediglich 1,6 Milliarden Euro. Nach Angaben aus Finanzkreise sollen die Private-Equity-Häuser Permira, Cinven und Bain Capital sowie ein Konsortium aus KKR, Hellman & Friedman und dem australischen Hersteller Cochlear Interesse an einer Übernahme bekundet haben. Permira hat sich dem Bericht zufolge für die Finanzierung einer möglichen Übernahme mit dem skandinavischen Investor Nordic Capital und dem Hamburger Mittelständler Hansaton zusammengeschlossen. Finanzchef Joe Kaeser hatte bereits vor einigen Tagen gesagt, Siemens werde alle Offerten in Ruhe prüfen (siehe auch: Siemens lässt sich Zeit mit dem Verkauf der Hörgeräte-Sparte).

 

Quellen: Reuters, FINANCE

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Sabine Reifenberger ist Chef vom Dienst der FINANCE-Redaktion. Ihre redaktionellen Themenschwerpunkte sind Restrukturierung, die Transformation der Finanzabteilung und Finanzierungsthemen. Seit 2012 moderiert sie beim Web-TV-Sender FINANCE-TV. Außerdem verantwortet sie den Themenhub FINANCE-Transformation, die Distressed Assets Konferenz und das FINANCE CFO Panel. Die Politologin volontierte bei einer Tageszeitung und schrieb während des Studiums als freie Journalistin unter anderem für das Handelsblatt und die Financial Times Deutschland.

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