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Kreke will Douglas nicht zerschlagen

(akm) Die Übernahmepläne beim Handelskonzern Douglas Holding sind noch nicht in trockenen Tüchern. Gestern hatte Douglas bereits bekannt gegeben, Gespräche mit Finanzinvestoren zu führen (mehr: Douglas bestätigt Gespräche mit Finanzinvestoren). Die Gründerfamilie Kreke verfolge derzeit jedoch keine Pläne, den Konzern zu zerschlagen. Sie befinde sich “erst in der Konzeptionsphase, in der es darum geht zu evaluieren, ob eine Transaktion überhaupt sinnvoll und machbar ist”, erklärte Douglas-Chef Henning Kreke am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. “Daher kann es auch keine Pläne geben, die Douglas-Gruppe zu zerschlagen”, fügte er hinzu. Es könne “derzeit noch nicht abgesehen werden, ob, wann und in welcher Form es überhaupt zu einer Transaktion kommt”. Das Vorgehen der Familie sei “in jedem Fall langfristig ausgerichtet und zielt nicht darauf, kurzfristig den schnellen Schnitt zu machen”, versicherte er.

Die Familie Kreke prüft Pläne, den Konzern mit seinen Parfümerien, Buchhandlungen und Süßwarengeschäften von der Börse zu nehmen, und versucht, dazu ein Bündnis mit Finanzinvestoren zu schmieden. Douglas kämpft derzeit etwa mit Problemen bei der Buchhandelskette Thalia, die unter der Konkurrenz von Online-Händlern leidet.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

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