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Küchenhersteller Alno nimmt Pläne für Kapitalerhöhung wieder auf

(sap) Der Küchenhersteller Alno will die im November 2010 verschobene Kapitalerhöhung zeitnah wieder aufnehmen. Der Schritt soll nun im Zeitraum Februar/März in der gleichen Struktur und zu den gleichen Konditionen wie im Herbst 2010 geplant, vollzogen werden, teilte das Düsseldorfer Unternehmen mit. Demnach bleibt es bei der ursprünglich geplanten Summe von mindestens 20 Millionen Euro. Eine Schweizer Investorengruppe, die bislang noch nicht an Alno beteiligt war, wolle nun die Gelegenheit nutzen, bei dem Küchenhersteller einzusteigen und habe bereits die Zeichnung von rund zwei Dritteln der Aktien zugesagt. Zusammen mit Altaktionär Whirlpool (Bauknecht) sichert der neue Investor die Kapitalerhöhung.

 

Die Kapitalerhöhung war im November nach Angaben von Alno daran gescheitert, dass zwei Investoren die neuen Aktien nicht wie geplant rechtzeitig zeichnen konnten. Die Nachfrage sei gut gewesen, hieß es damals.

 

Alno muss bis Ende April mindestens 20 Millionen Euro frisches Kapital einsammeln, damit die Banken – allen voran die Commerzbank – dem Unternehmen 10 Millionen Euro Schulden erlassen. Insgesamt hat der Küchenhersteller Verbindlichkeiten in Höhe von 180 Millionen Euro.

 

Quellen: Alno, Reuters, FINANCE

 

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