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Kühne rüstet Hapag Lloyd gegen asiatische Übernahme

(san) Der Miteigentümer Klaus-Michael Kühne möchte Presseberichten zufolge die Hamburger Reederei Hapag Lloyd gegen eine mögliche Übernahme aus dem asiatischen Raum wappnen. Gegenüber der Welt (Dienstagausgabe) schloss er deshalb auch Übernahmen nicht aus. Die Muttergesellschaft Tui hatte in der vergangenen Woche 11 Prozent der Hapag-Lloyd-Anteile an das Konsortium Albert Ballin verkauft, dessen Mitglied Kühne neben der Stadt Hamburg sowie zwei Versicherungen und Banken ist. Der Milliardär hat dadurch seinen Anteil an der Reederei auf knapp 25 Prozent aufgestockt. Damit verfügt er nun fast über eine Sperrminorität. Gleichzeitig bekomme er damit Zugriff auf den Aufsichtsrat, hieß es weiter. Zwar strebe Kühne nicht selbst den Vorsitz an, könnte sich aber auf dem Posten seinen Vertrauten Karl Gernandt vorstellen, schrieb die Zeitung. “Es ist nicht undenkbar, dass uns dieses Amt zusteht”, sagte Kühne dem Blatt.

 

Quellen: dpa, Welt, FINANCE

 

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