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LBBW steigt bei Dekabank aus

(sap) Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) will ihren 15-prozentigen Anteil an dem Fondsdienstleister Dekabank verkaufen. Wie das Handelsblatt in seiner Montagsausgabe unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, plant die Landesbank Ende Februar offiziell über die Verkaufspläne zu berichten. Dem Bericht zufolge stünden die Sparkassen zur Übernahme der Anteile bereit. Schon im Herbst vergangenen Jahres wurde vermutet, dass sich die LBBW von ihren Dekabank-Anteilen trennen wolle. Lesen Sie hierzu auch: Landesbanken wollen bei der Dekabank aussteigen.

Derzeit halten Sparkassen und Landesbanken jeweils 50 Prozent an dem Fondsdienstleister.

Der neue Bundesobmann der Sparkassen, Helmut Schleweis, forderte die Sparkassen dazu auf, die Chance zu nutzen. „Es ist ein alter Traum der Sparkassen, die Mehrheit an der Deka zu besitzen“, sagte Schleweis der Zeitung. Auch der Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV), Claus-Friedrich Holtmann, erklärte: „Wir sind immer gesprächsbereit, um der LBBW Anteile an der Dekabank abzukaufen.“ Entsprechend dem Gewicht des OSV in der Sparkassenorganisation wäre ein Anteil von 10 Prozent an der Dekabank realistisch, heißt es. Derzeit hält der Ostdeutsche Sparkassenverband 1,8 Prozent.

 

Quellen: Handelsblatt, FINANCE

 

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