Newsletter

Abonnements

LBBW verlängert Rücktrittsrecht von SachsenLB-Übernahme

(vev) Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat sich ihr Rücktrittsrecht von der Übernahme der SachsenLB vom 31. Dezember 2007 bis zum 15. Februar verlängern lassen. Dies berichtet die Tageszeitung Financial Times Deutschland in ihrer Freitagausgabe unter Berufung auf Landesbanken- und Sparkassenkreisen. Hauptgrund sei, dass Brüssel die milliardenschwere Rettung der SachsenLB noch nicht abgesegnet habe.

Die Anteilseigner der SachsenLB und der LBBW hatten sich Mitte Dezember darauf geeinigt, risikoreiche Wertpapiere der Sachsen LB in einem Volumen von 17,5 Milliarden Euro in einer neuen Zweckgesellschaft zu bündeln. Bei Verlusten dieser Gesellschaft bis zu 2,75 Milliarden Euro haftet der Freistaat Sachsen, mit weiteren 6 Milliarden Euro die LBBW, bei noch größeren Belastungen stehen alle anderen Landesbanken mit 8,75 Milliarden Euro gerade. Die EU-Kommission überprüft nun, ob diese Lösung mit den EU-Vorschriften für Rettungsbeihilfen vereinbar sind.

 

Quellen: FTD, FINANCE

 

Weitere Berichterstattung zum Thema:

SachsenLB geht an die LBBW

 

 

 

Themen