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M&A-Boom stellt League Tables auf den Kopf

(mih) Eon/Endesa, Linde/BOC, BASF/Engelhard – die Häufung großer M&A-Vorhaben mit deutscher Beteiligung in den ersten Wochen des neuen Jahres lässt bei den Investmentbanken nicht nur die Kassen klingeln. Der Boom schüttelt auch die Ranglisten der Top-Investmentbanken schwer durch. So hat Goldman Sachs nach Berechnungen von Thomson Financial in den ersten 50 Tagen dieses Jahres den Spitzenplatz in Deutschland verloren und findet sich mit einem beratenen Dealvolumen von 5,6 Milliarden Dollar nur auf dem zehnten Platz wieder. Das Spitzentrio JP Morgan (81,9 Mrd. Dollar), Merrill Lynch (78 Mrd. Dollar) und Deutsche Bank (74,3 Mrd. Dollar) ist dem ehemaligen Spitzenreiter bereits weit enteilt.

 

Insgesamt hat das M&A-Feuerwerk den Investmentbanken in den ersten 50 Tagen Gebühren in Höhe von 238 Millionen Dollar eingebracht. Das ist schon fast ein Viertel dessen, was die Branche im gesamten Rekordjahr 1999 einstreichen konnte (1,04 Mrd. Dollar).

 

Quellen: Handelsblatt, FINANCE

 

 

 

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