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M&A-Deals: Deutsche Börse, DBAG, Biotest

Nun ist es endgültig: Die Fusion zwischen Deutscher und Londoner Börse ist gescheitert
Deutsche Börse AG

Fusion zwischen Deutscher Börse und LSE endgültig vom Tisch

Die Europäische Kommission hat wie erwartet den Zusammenschluss der Deutschen Börse mit der London Stock Exchange (LSE) untersagt. Die Kommission begründete ihren Entschluss damit, dass die Fusion ein De-Facto-Monopol im Bereich des Clearings festverzinslicher Finanzinstrumente geschaffen hätte. Außerdem hätten die Parteien keine ausreichenden Abhilfemaßnahme gegen die vorgebrachten Bedenken vorgeschlagen.

Zwar habe die LSE ihre französische Tochtergesellschaft Clearnet an die Mehrländerbörse Euronext verkauft, allerdings hätte diese Transaktion nur die Bedenken im Hinblick auf Single Stock Aktienderivate erleichtert. Das De-Facto-Monopol wäre aber auch weiterhin erhalten geblieben. Außerdem hatte sich die LSE geweigert, ihre Mehrheitsbeteiligung an der elektronischen Handelsplattform MTS zu verkaufen. Die Deutsche Börse und die LSE hatten vor gut einem Jahr die Fusionspläne in einem Umfang von 25 Milliarden Euro angestoßen.

Deutsche Beteiligungs AG steigt bei Radiologie-Praxen ein

Der Finanzinvestor Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) beteiligt sich an zwei Radiologie-Praxen in Nordrhein-Westfalen. Dies teilte der Investor in einer Pressemitteilung mit. Im Detail erwirbt der DBAG Fund VII die Mehrheitsanteile an der Radiologischen Gemeinschaftspraxis Herne und an der Ranova Überörtliche Gemeinschaftspraxis für Radiologie und Nuklearmedizin. Die Praxen sollen in einer Gesellschaft zusammengeschlossen werden.

Mit etwa 44 Prozent werden sich die bisherigen Gesellschafter rückbeteiligen. Wenn die Kartellbehörden keine Bedenken äußern, soll der Vollzug des Kaufvertrags in der Jahresmitte geschehen. Im vergangenen Jahr erwirtschafteten die Praxen mit 87 Ärzten an 15 Standorten im Ruhrgebiet 54 Millionen Euro Umsatz. Beraten wurde die DBAG von Novacos, Taylor Wessing sowie einem Orrick-Team unter der Federführung von Christoph Brenner und Thomas Schmid.

Chinesische Creat will Biotest

Das Pharmaunternehmen Biotest könnte von Chinesen übernommen werden. Das SDax-Unternehmen verhandelt derzeit mit dem chinesischen Investor Creat Group Corporation über eine mögliche Übernahme. Creat will 19 Euro je Vorzugsaktie und 28,50 Euro je Stammaktie zahlen. Inklusive der Nettofinanzverschuldung und Pensionsrückstellungen in Höhe von insgesamt 360 Millionen Euro bewertet Creat das hessische Unternehmen aus Dreieich mit 1,3 Milliarden Euro.

Gemessen am operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) aus dem Jahr 2016 von 87 Millionen Euro, ist das ein Multiple von 15x. Allerdings gibt es keine Garantie, dass Creat tatsächlich ein Angebot vorlegen wird, betont Biotest. Biotest lässt sich bei den Verhandlungen von der Credit Suisse als Financial Advisor und von der Kanzlei Ashurst (Federführung: Reinhard Eyring) beraten.

Busch kämpft weiter um Pfeiffer Vacuum

Die Industriegruppe Busch hat überraschend ein Übernahmeangebot an die Aktionäre von Pfeiffer Vacuum vorgelegt. Das Pfeiffer-Management hatte die Übernahme vor rund zwei Wochen erfolgreich abgewehrt. Es hatte das Angebot von Busch in Höhe von 96,20 Euro je Aktie stets als zu niedrig kritisiert. Nun hat Busch das Angebot auf 110 Euro pro Aktie erhöht, liegt damit aber immer noch unter dem Aktienkurs von Pfeiffer Vacuum.

Allerdings würden die Aktionäre zusätzlich noch die angekündigte Dividende in Höhe von 3,60 Euro kassieren. Busch hält derzeit schon 29,98 Prozent an dem Unternehmen. Es betont, das Pfeiffer Vacuum auch nach der Übernahme eigenständig bleiben solle. Die Kartellbehörden hatte ihre Freigaben bereits erteilt.

Serafin erwirbt 86 Prozent am Prozellanhersteller BHS

Die Großaktionäre des Prozellanherstellers BHS Tabletop verkaufen ihre Anteile an die Beteiligungsgsellschaft Serafin. Konkret handelt es sich dabei um die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, die Deutsche Bank und die WMF Group. Bereits im vergangenen Jahr prüften die Investoren einen Verkauf.

Die Serafin Unternehmensgruppe erwirbt alle von den drei Unternehmen gehaltenen 82,72 Prozent der Anteile an BHS und hält nun mit einem zusätzlichen Aktienkauf über 86 Prozent des Grundkapitals und der Stimmrechte an dem Porzellanhersteller. Für die restlichen Aktien wird die Münchener Unternehmensgruppe außenstehenden Aktionären ein öffentliches Übernahmeangebot unterbreiten. Dem Vollzug müssen die Behörden noch zustimmen. Serafin wird bei der Transaktion von Gleiss Lutz beraten. Die Großaktionäre wurde von P+P Pöllath + Partners beraten.

Die Software AG übernimmt Cumulocity

Aus einer strategischen Partnerschaft wird nun ein Zusammenschluss: Die Software AG übernimmt Cumulocity, wie aus einer Pressemitteilung des Softwareherstellers zu entnehmen ist. Das Düsseldorfer Unternehmen Cumulocity hat sich auf die Entwicklung von Lösungen für das Internet der Dinge (IoT) spezialisiert. So ermöglicht ihre IoT-Cloud eine Anbindung für vernetzte Geräte und Sensoren.

Bereits vor zwei Jahren starteten die Software AG und Cumulocity eine strategische Partnerschaft in Zuge dessen der Softwarehersteller die IoT-Cloud-Plattform in seinen Geschäftsbereich Digital Business Plattform eingebunden hatte. Damit erleichterte sich die Verwaltung eines Netzwerks aus Millionen von Endgeräten. Nun will die Software AG mit dieser Transaktion ihre Stellung im IoT-Bereich weiter ausbauen. Zuletzt hatte der Konzern strategische Partnerschaften in diesem Bereich mit Bosch, Octo, Dell und Huawei geschlossen. Darüber hinaus akquirierte die Software AG das US-amerikanische Unternehmen Zementis, das für seine Expertise im Bereich künstliche Intelligenz bekannt ist.

Brandt erwirbt Rechte am österreichischen Konkurrenten Feldbacher

Der Zwiebackhersteller Brandt hat die Markenrechte an dem österreichischen Konkurrenten Feldbacher erworben, wie die „Westfalenpost“ diese Woche berichtete. Brandt kaufte die Rechte an der österreichischen Niederlassung dem Konkurrenten Bahlsen ab. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt.

In Zukunft werde der Zwieback weiterhin unter der Marke Feldbacher vertrieben, allerdings in einem Brandt-Werk hergestellt. Mit dieser Transaktion versuche Brandt weitere Märkte im europäischen Ausland zu erschließen und seine Position in Europa zu stärken, so die Firmeninhaber im Gespräch mit der Westfalenpost.

Verkauf des Energiedienstleisters Ista durch CVC soll geplant sein

Der Finanzinvestor CVC Capital Partners plant den Verkauf des Energiedienstleisters Ista, wie die Nachrichtenagentur Reuters aus Insiderkreisen erfahren hat. Bei dem Verkauf könne CVC auf bis zu 4 Milliarden Euro hoffen. Vor vier Jahren hatte der Finanzinvestor für Ista 3,1 Milliarden Euro auf den Tisch legen müssen. In den zwölf Monaten bis September 2016 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 834 Millionen Euro und einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 364 Millionen Euro. Als Käufer kämen Beteiligungsfirmen und Infrastruktur-Investoren wie Allianz Capital Partners oder die kanadische Borealis in Frage.

Bereits im vergangenem Herbst hat CVC die Investmentbank Goldman Sachs mit den Vorbereitungen des Verkaufsprozesses beauftragt. Den Verkauf hatte aber eine Untersuchung des Marktes für Wasser- und Wärme-Ableser durch das Bundeskartellamt verzögert.

Bayer startet offenbar Verkauf von Teilen der Agrarsparte

Der Bayer-Konzern hat offenbar den Verkauf von Teilen seiner Agrarsparte in Angriff genommen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) unter Berufung auf Branchen- und Finanzkreise berichtet. Der Grund ist die Übernahme von Monsanto, aus kartellrechtlichen Gründen muss Bayer sich von einigen Geschäftsbereichen trennen.

Konkret geht es um das Geschäft mit Baumwoll-Saatgut, welches Bayer vor zehn Jahren von Monsanto kaufte, außerdem um Raps-Saatgut sowie um Systeme zu Unkrautvernichtung mit dem Namen Liberty Link. Zusammen seien die Geschäfte einen Milliardenbetrag wert, schreibt die Zeitung. Sie sollen allerdings in drei getrennten Paketen verkauft werden. Bayer hat die Credit Suisse und die Bank of America Merrill Lynch als Berater mandatiert.

M&A-Personalien

Die Wirtschaftskanzlei Noerr eröffnet einen neuen Standort in Hamburg. Im Zuge der Neueröffnung stoßen drei Partner von White & Case zur Noerr. Zu ihnen zählen Kai-Michael Hingst (Bank- und Finanzaufsichtsrecht, Finanzierungen), Volker Land (Corporate/M&A, Kapitalmarktrecht) und Matthias Stupp (Litigation).

Außerdem kommen noch vier Berliner Noerr-Partner in das Hamburger Büro: Karsten Metzlaff (Kartell- und Vertriebsrecht), Björn Paulsen und Christoph Spiering (beide Corporate/M&A und Real Estate Investments) sowie Stephan Schulz (Aktien- und Kapitalmarktrecht). Die Leitung des Hamburger Büros übernehmen Christoph Spiering und Volker Land.

Der M&A-Berater Raymond James hat sein Advisory Board erweitert: Der 74-jährige Bernd Gottschalk soll sein Netzwerk im internationalen Automobilgeschäft einbringen. Gottschalk war unter anderem Mercedes-Vorstand für Nutzfahrzeuge. Er ist außerdem in diversen Branchenverbänden sehr aktiv, so war er unter anderem fast elf Jahre lang Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Er sitzt auch in mehreren Gremien großer Automotive-Unternehmen.

Raymond James hatte im vergangenen Jahr die Münchener M&A-Boutique Mummert & Company von Melville Mummert übernommen. Damit wollte die Beratung sich einen besseren Zugang zu europäischen Transaktionen speziell mit Private-Equity-Hintergrund sichern. Raymond James hat sich außerdem in Asien verstärkt: Die 33-jährige Xinyin Zhang soll die M&A-Boutique künftig bei deutsch-chinesischen M&A-Deals unterstützen. Die Chinesin hat in den vergangenen zehn Jahren als freie M&A-Beraterin gearbeitet.

Weitere M&A-Deals

Die Norma Group, ein Hersteller von Verbindungstechnologien, hat einen Kaufvertrag mit Fengfan Fastener, einem chinesischen Produzenten von Verbindungsprodukten, unterzeichnet. Mit diesem Vertrag übernimmt die Norma Group 80 Prozent der Anteile, wenn die Behörden keine Einwände erheben. Die Transaktion soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden. Mit der Übernahme will die Norma Group unter anderem ihre Position im chinesischen Markt ausbauen. Fengfan rechnet für das Geschäftsjahr 2016 mit einem vorläufigen Jahresumsatz von 15 Millionen Euro, den das Unternehmen mit 190 Beschäftigten erwirtschaftete. Zu den Kunden zählen Unternehmen aus der Schiffbau- und Schwerindustrie, sowie Hersteller von Transportfahrzeugen.

23,1 Millionen Euro zahlt der Zahlungsabwickler Wirecard für den afrikanischen Payment Service Provider MyGate Communications. Die Kaufsumme teilt sich in eine Barzahlung von 18,2 Millionen Euro und eine Earn-Out-Zahlung von 4,9 Millionen Euro auf, berichtet das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Durch die Transaktion erweitert Wirecard das Angebot seines Tochterunternehmens Wirecard South Africa und setzt seine Expansion in Afrika fort.

Der Autozulieferer ZF hat rund 45 Prozent am bayrischen Radarsensoren-Hersteller Astyx übernommen. Das Unternehmen produziert Höchstfrequenz-Sensoren und -Module unter anderem für die Automobilindustrie. Mit dem Zukauf wolle ZF den Zugriff auf eine Schlüsseltechnologie der Umfeld- und Objekterkennung erweitern, heißt es. Die Hannover Finanz verkauft im Zuge dessen ihre Anteile als Minderheitsgesellschafter an Astyx. Dabei wurde sie von der Kanzlei Orrick (Federführung: Christoph Brenner, Fabian von Samson-Himmelstjerna) beraten. Die Kanzlei Gütt Olk Feldhaus (Federführung: Sebastian Olk und Heiner Feldhaus) sowie die Rechtsanwaltssozietät Kind & Drews standen ZF beratend zur Seite.

Der IT-Berater Accenture hat nun ein öffentliches Übernahmeangebot für die Digitalagentur Sinner Schrader abgegeben. Demnach bietet Acccenture je 9 Euro pro Aktie, das entspricht einer Prämie von 58 Prozent gegenüber dem volumengewichteten 12-Monatsdurchschnittskurs  vor Bekanntgabe der geplanten Übernahme am 20. Februar. Das Angebot läuft bis zum 8. Mai. 

Der IT-Dienstleister All for One Steeb erwirbt zum 1. April alle Anteile der Unternehmensberatung Inside. Mit dieser Transaktion will das Unternehmen seine Tochter KWP Team stärken, die wie Inside auf SAP Human Capital Management Services spezialisiert ist. Inside hat ein Umsatzvolumen von rund 8 Millionen Euro und beschäftigt 40 Mitarbeiter. Nach der Fusion wird das neue Unternehmen von Joachim Volpert (bisher bei KWP) und Ralph-Peter Rembor (bisher bei Inside) geführt werden. Der Kaufpreis setzt sich aus einer Einmalzahlung und einer erfolgsabhängigen Komponente nach Abschluss einer dreijährigen Earn-Out-Phase zusammen.

Der Tickethändler CTS Eventim hat die Anteilsmehrheit an der Four-Artists-Gruppe erworben, wie einer Pressemitteilung des Unternehmens zu entnehmen ist. Four Artists ist eine Booking-Agentur sowie ein Tourneeveranstalter. Gegründet wurde das Unternehmen mit einem Portfolio von über 290 Künstlern von dem Rap-Quartett Die Fantastischen Vier.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider berichtet, könnte die EU-Kommission die Übernahme des Baustoffkonzerns Cemex Croatia durch die deutschen Konkurrenten Heidelberg Cement und Schenk möglicherweise nicht genehmigen. So befürchte die Wettbewerbsbehörde, dass der Wettbewerb im Süden Kroatiens zu sehr eingeschränkt und die dortigen Preise für Zement steigen würden.

Die Europäische Kommission erlaubt die Übernahme des Dachpfannenherstellers Braas Monier durch das amerikanische Familienunternehmen Standard Industries. Die Kommission begründet ihre Entscheidung damit, dass sich die Unternehmensaktivitäten ergänzen und weitere alternative Anbieter im Markt bleiben würden. Nach einem erbitterten Übernahmekampf mit kapitalmarktrechtlichen Winkelzügen inklusive Rechtsstreit hatten sich die beiden Unternehmen im vergangenem Winter doch auf eine Übernahme einigen können.

Auf 81,5 Prozent baut die Bertelsmann-Tochter Arvato ihre Beteiligung an Intervalor, einem brasilianischen Unternehmen für Kredit-Dienstleistungen und Forderungsmanagement, aus. Dies verkündete Arvato in einer Pressemitteilung. Bereits 2015 beteiligte sich das Dienstleistungsunternehmen mit einem Anteil von 41,5 Prozent am brasilianischen Konzern. Auf diese Weise wolle Arvato die eigene Plattform für Finanzdienstleistungen sowie die Geschäftsaktivitäten in Brasilien ausbauen.

Mit der Gründung eines Joint Ventures zusammen mit dem chinesischen Projektentwickler Euro Sino Invest versucht die Fitnesskette Kieser Training in den chinesischen Markt einzutreten. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Wirtschaftskanzlei Noerr hervor, die Kieser Training bei der Transaktion beraten hat (Federführung: Katrin Andrä, Tibor Fedke). Bisher betreibt Kieser Training selbst oder als Franchisegeber 138 Trainingsstudios in Australien, Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz. Das erste chinesische Studio solle nun in Peking eröffnen und 20 weitere Studios in den nächsten drei bis fünf Jahren in China folgen.

Die Übernahme des österreichischen Immobilienkonzerns Conwert durch den deutschen Konkurrenten Vonovia ist abgeschlossen, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung erklärte. Die Aktionäre stimmten mit 93,03 Prozent des Grundkapitals und der Stimmrechte dem Angebot zu. Zusammen werden die beiden Unternehmen über rund 355.000 Wohnungen verfügen.

Mit knapp 30 Prozent beteiligt sich der Internetdienstleister United Internet im Rahmen einer Kapitalerhöhung über die United Internet Investment Holding an Ranking Coach, einem Anbieter von cloudbasierten Online-Marketing Lösungen. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Internetdienstleisters hervor. Ranking Coach hat 60 Mitarbeiter in Deutschland und Rumänien und betreut Kunden aus 24 Ländern. Außerdem schließen die United Internet Tochter 1&1 und Ranking Coach einen Kooperationsvertrag zur Nutzung der Online-Marketing-Lösungen von Ranking Coach durch 1&1 ab. Die Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

Der Verkauf der SMA Railway Technology, ein Tochterunternehmen der SMA Solar Technology, an den chinesischen Bahntechnikkonzern Beijing Dinghan Technology ist abgeschlossen. Dies berichtet SMA Railway in einer Pressemitteilung. Der Standort Kassel solle erhalten bleiben und das Unternehmen eigenständig und unter der bekannten Marke vom bestehenden Management weitergeführt werden.

Mit 15 Prozent will der Autokonzern Daimler ins Autogeschäft des Hongkonger Mischkonzerns Lei Shing Hong (LSH) einsteigen. Das berichtet die „Automobilwoche“. LSH vertreibt Mercedes-Fahrzeuge unter anderem in China, Korea, Vietnam, Australien und Deutschland und zählt zu den größten Mercedes-Händlern der Welt. Noch müssen Behörden in mehreren Ländern der Transaktion zustimmen.

Die HNA Group erhöht ihren Anteil an der Deutschen Bank um 1,72 Prozent auf 4,76 Prozent. Der südchinesische Mischkonzern war im Februar bei der Bank eingestiegen. HNA hatte angekündigt, künftig bis zu 10 Prozent an der Deutschen Bank erwerben zu wollen.

Die Unternehmensgruppe Dr. Neuberger hat Interco Cosmetics übernommen, einen Hersteller von Kosmetikprodukten. Die Geschäftsfelder von Dr. Neuberger erstrecken sich über Pflegeprodukte und dekorative Kosmetik als Aktionsartikel sowie Geschenksets. Beraten wurde der Käufer von Corfina (Federführung: Axel Hochgesand und Wolfgang Reymann).

julia.schmitt[at]finance-magazin.de

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Die wichtigsten Transaktionen der vergangenen Wochen finden Sie im Überblick auf unserer Themenseite M&A-Deals.

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