Newsletter

Abonnements

Märklin-Erbe will Modellbahnhersteller retten

(jok) Ein Märklin-Erbe will offenbar gemeinsam mit einem Investor den insolventen Modellbahnhersteller retten. Nach Informationen des Handelsblatts soll ein Mitglied der Märklinfamilie die auf den Mittelstand spezialisierte Beratungsfirma Klein & Coll beauftragt haben, eine Übernahme vorzubereiten. Ein Klein & Coll-Sprecher bestätigte dies gegenüber der Zeitung. Die Spekulationen des Handelsblatt, dass es sich bei dem Märklin-Erbe um Susanne Kind-Friz handelt, wollte der Sprecher nicht kommentieren.

Wie das Handelsblatt schreibt, wolle das Familienmitglied einen einstelligen Millionenbetrag investieren. Noch vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens im April soll ein Angebot gemacht werden.

Susanne Kind-Friz war vor dem Verkauf an Kingsbrigde im Jahr 2006 mit fast 20 Prozent an Märklin beteiligt. Für insgesamt 13 Millionen Euro sollen die 23 Familiengesellschafter damals das Unternehmen an den britischen Finanzinvestor verkauft haben. (Lesen Sie hier mehr: Wird Märklin heute verkauft?)

Seit der Märklin-Pleite haben bereits mehrere Investoren Interesse an dem Traditionsunternehmen bekundet. (Lesen Sie hier mehr: Der Zug ist noch nicht abgefahren:Zahlreiche Interessenten für Märklin)

 

Quellen: Handelsblatt, FINANCE

Themen
FINANCE Daily Newsletter
Das Wichtigste aus der FINANCE-Welt – täglich direkt in Ihr Postfach.
Jetzt abonnieren »
Jetzt abonnieren »
FINANCE Daily Newsletter