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Manroland scheitert mit Übernahme von Schweizer Wifag

Der weltgrößte Druckmaschinenhersteller Manroland tritt bei seinen Fusionsabsichten weiter auf der Stelle. Die Übernahme des Schweizer Konkurrenten Wifag sei gescheitert, teilte Manroland am Montag mit. Die beiden Unternehmen hätten sich darauf verständigt, die Verhandlungen zu beenden. “Die Interessen beider Parteien konnten nicht in Übereinstimmung gebracht werden”, erklärte das der Allianz und MAN gehörende Unternehmen. Manroland und Wifag blieben jedoch offen für eine Zusammenarbeit auf technischer Ebene.

 

Nach den geplatzten Fusionsverhandlungen mit Heidelberger Druck hatte Manroland mit der Wifag ein eher kleineres Übernahmeziel ins Visier genommen. Die Druckmaschinenbranche bekommt vor allem die Krise in der Medienbranche massiv zu spüren. Dadurch stieg auch der Druck zu Zusammenschlüssen und Übernahmen, um in größeren Einheiten gegen Rückschlägee besser gefeit zu sein.

 

Noch im Februar hatte Manroland mitgeteilt, eine Absichtserklärung zum Kauf von Wifag sei unterzeichnet worden. Die Verhandlungen sollten noch im Frühjahr abgeschlossen sein. Die Wifag AG gehört zur Wifag-Polytype-Gruppe, die auch im Verpackungs- und Digitaldruck tätig ist und 2008 eine halbe Milliarde Franken umgesetzt hat. Das Unternehmen mit Sitz in Bern hat nach eigenen Angaben seit Jahren Verluste geschrieben. Im Herbst hatte sich die Gesellschaft selbst zum Verkauf gestellt.

 

Quelle: Reuters

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