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Merck bremst Bayer bei Schering-Übernahme

(cow) Übernahmeduell um Schering: Durch weitere Zukäufe des Darmstädter Konkurrenten Merck droht die Milliarden-Offerte für Schering in letzter Minute zu scheitern. Merck hält Medienberichten zufolge mittlerweile knapp 19 Prozent an Schering. Merck kaufte weitere 16,2 Millionen Aktien zu einem Durchschnittskurs von 85,95 Euro. Bayer hat über das Wochenende seinen Schering-Anteil auf rund 61 Prozent aufgestockt. Wenige Tage vor Ablauf der Bayer-Offerte am 14. Juni fehlen Merck nur noch etwas mehr als sechs Prozent der Schering-Anteile, um den größten Zukauf in der Bayer-Firmengeschichte scheitern zu lassen.

Das Darmstädter Familienunternehmen könnte nach Einschätzung von Beobachtern auch mit Hedge-Fonds zusammen gehen und die Bayer-Pläne mit Schering durchkreuzen oder eine Übernahme durch die Leverkusener in die Länge ziehen. Nach Angaben aus Branchenkreisen halten Hedge-Fonds bereits rund 20 Prozent an dem Berliner Traditionsunternehmen.

 

Quellen: Bayer, FINANCE

 

 

 

 

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