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Merckle: Banken drängen auf Verkäufe

(mco) Die Unternehmerfamilie Merckle wird sich einem Pressebericht zufolge von einem Teil ihres Firmen trennen müssen. Das sagte Patriarchensohn Philipp Merckle der Südwestpresse. Die Banken würden auf einen Verkauf von Unternehmensteilen drängen. Zur Gruppe gehören Heidelberg Cement, Ratiopharm und der Pharmagroßhändler Phoenix. Auch gegenüber Reuters ging Philipp Merckle auf Distanz zu seinem Vater. Das Firmengeflecht habe sich weit von den ursprünglichen Werten der Familientradition entfernt, sagte er. Eine Möglichkeit, Ratiopharm selbst zu übernehmen, sah er nicht.

 

Bankenkreisen zufolge hat Merckle einen Liquiditätsbedarf zwischen 600 Millionen und einer Milliarde Euro. Noch gebe es kein neues Stillhalteabkommen mit den Instituten.

Durch Spekulationen mit riskanten Aktiengeschäften hatte Adolf Merckle (Bild) das komplizierte Firmengeflecht in akute Liquiditätsprobleme gebracht.

 

Quellen: Südwestpresse, Reuters, FINANCE

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