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Neben Finanzinvestoren auch Medizintechniker an Siemens-Hörgerätesparte interessiert

(ame) Zwei Unternehmen aus der Medizintechnik-Sparte rangeln informierten Kreisen zufolge mit mehreren Finanzinvestoren um die zum Verkauf stehende Hörgerätesparte von Siemens. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, ist der Schweizer Orthopädie-Konzern Synthes ebenso im Rennen um die Siemens Audiologische Technik (SAT), wie der australische Hörgeräte-Spezialist Cochlear, der sich mit den Beteiligungsgesellschaften KKR und Hellman & Friedman zusammengetan hat. Zudem bereiten die Beteiligungsfirmen Bain Capital, Permira und Cinven separate Angebote vor.

 

Den Kreisen zufolge wolle Siemens in vier Wochen eine Entscheidung treffen und erwarte bis dahin bindende Angebote. Eine Weichenstellung werde am 22.Februar erwartet, hieß es im Umfeld des Aufsichtsrats. Der Münchner Konzern hat sich zu den Verkaufsplänen noch nicht geäußert. Es heißt, Siemens erhoffe sich aus dem Verkauf der renditeträchtigen Sparte mit 4.000 Mitarbeitern mehr als 2 Milliarden Euro. Der Konzern wolle mit den Einnahmen einen Teil der für den Aufbau der Labordiagnostik verwendeten Milliarden wieder ausgleichen. Siemens trennt sich seit einiger Zeit von Randgeschäften.

 

Quellen: Handelsblatt, Reuters, FINANCE

 

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