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Österreich plant keinen ÖVAG-Einstieg

(akm) Österreich will vorerst nicht bei den angeschlagenen Volksbanken (ÖVAG) einsteigen. Eine Wandlung der Staatshilfen in Anteile an der Bank bringe für den Steuerzahler derzeit keine Vorteile, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums der Nachrichtenagentur Reuters.

Zuvor hatte die ÖVAG erklärt, sie könne voraussichtlich nicht oder nicht vollständig die mit dem Staat vereinbarte Dividende von 93 Millionen Euro bezahlen. Grund dafür seien Verzögerungen beim geplanten Verkauf des Anteils von knapp sechs Prozent an der Raiffeisen Zentralbank an deren Eigentümer und Belastungen durch Abschreibungen auf griechische Staatsanleihen. Wenn die Bank nicht die geforderten Dividenden abführt, bekommt Österreich das Recht, die Staatshilfen in Aktien zu wandeln.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

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