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Österreichische Raiffeisen Bank International will sich mit Beteiligungskäufen stärken

(sap) Die österreichische Raiffeisen Bank International (RBI) hat für insgesamt rund 344 Millionen Euro seine Anteile an Töchtern in der Slowakei und Tschechien aufgestockt. Das Paket an der slowakischen Tatra banka werde auf 78,6 von zuvor 65,8 Prozent erhöht, das an der Raiffeisenbank in der Tschechischen Republik auf 75 von 51 Prozent, teilte das Institut mit. Die Anteile übernimmt RBI von der Mutter Raiffeisen Zentralbank. Mit diesen Zukäufen will sich das Geldhaus auf die neue Kapitalvorgaben, die ab 2013 gelten, vorbereiten. „Durch diese Maßnahme werden wir die Eigenmittelsituation der RBI vor dem Hintergrund von Basel III mittelfristig verbessern“, sagt RBI-Finanzvorstand Martin Grüll einer Mitteilung zufolge. „Mit dem Erwerb zusätzlicher Anteile an diesen beiden Netzwerkbanken […] stärken wir auch die Rentabilität der gesamten Gruppe.“ Die Transaktionen müssen noch durch die relevanten Aufsichtsbehörden genehmigt werden.

 

Quellen: Reuters, RBI, FINANCE

 

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