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ÖVAG verkauft VBI an Sberbank

(akm) Die Österreichische Volksbanken AG (ÖVAG) will ihre Osteuropa-Tochter VBI an die russische Sberbank verkaufen. Ein entsprechender Vertrag sei bereits unterzeichnet worden, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Beide Institute hätten sich über die “wesentlichen wirtschaftlichen Eckpunkte” des Verkaufs geeinigt und wollten diesen bis zum Ende des Jahres über die Bühne bringen. Angaben zum Kaufspreis machte die ÖVAG nicht. Reuters hatte zuletzt aus Kreisen erfahren, dass der Preis bei rund 590 Millionen Euro liegen dürfte.

Das österreichische Institut hält 51 Prozent an der Osteuropa-Bank. Die restlichen Anteile gehören den deutschen Genossenschaftsbanken DZ/WGZ und der französischen Banque Populaire Caisse d’Epargne, die ebenfalls an die Sberbank verkaufen wollen. Das defizitäre Rumänien-Geschäft, das einen großen Teil der VBI ausmacht, ist jedoch nicht Teil des Deals.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

 

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