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Opel-Verkauf auf der Kippe

(chs) Nach Fiat droht nun offenbar auch der Automobilzulieferer Magna mit einem Abbruch der Verkaufsverhandlungen bei Opel. Die Österreicher sind nach Informationen des Spiegel offenbar über den Verhandlungsstil von General Motors verärgert und werfen dem angeschlagenen US-Konzern vor, jeden Kompromiss sofort wieder zu torpedieren. „Wir sind nicht sicher, ob die Amerikaner Opel überhaupt verkaufen wollen”, so ein Insider. Auch Branchenexperten halten es für möglich, dass GM den Verkauf platzen lassen könnte, um die Standorte in Europa zu halten. Neben Magna hatte auch die Bundesregierung nach dem gescheiterten Krisengipfel am Mittwoch die Verhandlungsführung der Amerikaner mit deutlichen Worten kritisiert.

Für Opel rückt damit eine Insolvenz immer näher, da vor Magna bereits Fiat die Verhandlungen abgebrochen und verkündet hatte, kein neues Angebot vorlegen zu wollen. Das erste Angebot war von der Bundesregierung als unzureichend zurückgewiesen worden. Auch der Finanzinvestor Ripplewood und der Automobilkonzern BAIC aus China sind nicht mehr an den Verhandlungen beteiligt.

 

Quellen: Spiegel, FINANCE

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