Newsletter

Abonnements

PE-Investor SVP will Klöckner Pentaplast an die Börse bringen

Nachdem SVP den Verpackungshersteller Klöckner Pentaplast im letzten Jahr doch nicht verkaufte, plant der PE-Investor einen Börsengang.
Thinkstock

Der PE-Investor Strategic Value Partners (SVP) will offenbar Klöckner Pentaplast an die Börse bringen. Damit zieht SVP neue Register, nachdem der Versuch eines Verkaufs zuletzt nicht erfolgreich war.

Klöckner Pentaplast könnte an die US-Börse gehen

Im Juni 2012 übernahm SVP den damals hochverschuldeten Kunststofffolien-Hersteller von Investor Blackstone – wahrscheinlich zu einem günstigen Preis. Schon vor zwei Jahren versuchte SVP, das Unternehmen zu verkaufen. Die Investmentbanken Goldman Sachs und Jefferies standen bereits in den Startlöchern. Man sprach damals von einer Preiserwartung von 1,5 Milliarden Euro, doch der Deal platzte.

Jetzt schielt SVP offenbar auf einen anderen geplanten IPO, um den eigenen Erfolg abzuschätzen: Der Finanzinvestor Clayton, Dublier & Rice erwägt laut einem Zeitungsbericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen US-Börsengang des Industriefass-Herstellers Mauser. Der PE-Investor SVP wolle Mauser als Pilotprojekt beobachten, so Insider. Klöckner Pentaplast betreibt wie Mauser einen Großteil seines Geschäfts in Nordamerika, somit wäre ein US-Börsengang theoretisch möglich.

Auch bei erfolgreichem Börsengang könnte Pentaplast verkauft werden

Der Umsatz war im Geschäftsjahr 2013/14 mit 1,2 Milliarden Euro etwa gleich wie im Vorjahr, der Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen ist um 6 Prozent auf 183 Millionen Euro gestiegen. Die Planung Pentaplasts Börsengang stecke noch in einem frühen Stadium – in diesem Jahr werde es wahrscheinlich keinen IPO geben, schreibt die FAZ.

nadine.funk[at]frankfurt-bm.com

Info

Billiges Geld und hohe Kaufpreise: Die Stimmung der PE-Investoren ist auf dem Höhepunkt. Alles über die Branche lesen Sie auf unserer Themenseite Private Equity.

Themen