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Pieper will bei Feintool die Zügel übernehmen

Der Schweizer Industrielle Michael Pieper will die Kontrolle über den Autozulieferer Feintool übernehmen. Seine Artemis-Beteiligungen bietet Angaben vom Montag zufolge 350 Franken pro Aktie für alle sich im Publikum befindenden Feintool-Aktien. Dies entspreche einer Prämie von elf Prozent zum Freitagskurs und bewertet die Firma mit rund 267 Millionen Franken.

 

Pieper, der mit einem Anteil von einem Drittel grösster Aktionär ist, will klare “Mehrheitsverhältnisse für eine effiziente Führung und strategische Ausrichtung von Feintool schaffen”, hiess es in der Mitteilung. Hintergründ dürften Differenzen mit dem zweitgrössten Aktionär Fritz Bösch sein. Der Firmengründer hält 30 Prozent an Feintool. Seit dem Einstieg Piepers im Jahr 2006 hat sich die Zusammenarbeit zwischen den beiden offenbar nicht wunschgemäss entwickelt. Es gebe unterschiedliche Auffassung über die Führung des Unternehmens, erklärte eine mit der Situation vertraute Person.

 

Quelle: Reuters

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