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Presse: Kein Mehrheitsverkauf bei Heckler&Koch

(akm) Der Waffenhersteller Heckler&Koch will keinen Mehrheitsverkauf seiner GmbH-Anteile durchführen. Dies sei irrtümlich bei der nun im Bundesanzeiger veröffentlichten Bilanz aus dem Jahr 2009 erwähnt worden, berichtet die Financial Times Deutschland. Es entspräche nicht den Tatsachen, dass Anteile zur Schuldenreduktion verkauft sind, hieß es bei Heckler&Koch. Der Fehler werde korrigiert. Aktueller Mehrheitseigentümer des Waffenherstellers mit 51 Prozent der Anteile sei der Unternehmer Andreas Heeschen. 40 Prozent halte sein britischer Geschäftspartner Keith Halsey, und mit neun Prozent sei Heeschens Schwager, der Unternehmer Alfred Schefenacker, beteiligt. Heckler&Koch muss seine Finanzierung neu ordnen. Im Sommer wird eine Anleihe über 120 Millionen Euro fällig, die dann durch einen neuen 100 Millionen Euro-Bond ersetzt werden soll (mehr: Heckler&Koch will neue Anleihe platzieren). Nähere Details dazu wurden aber noch nicht bekannt.

 

Quellen: Financial Times Deutschland, FINANCE

 

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