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Presse: RWE zieht Gazprom als Ankerinvestor in Betracht

(sap) RWE-Chef Jürgen Großmann denkt einem Magazinbericht zufolge über eine Beteiligung des russischen Gazprom-Konzerns an dem Versorger nach. Selbst als Ankeraktionär kämen die Russen infrage, habe Großmann Vertraute wissen lassen, berichtet der Spiegel ohne Angaben von Quellen. Wie Gazprom am Freitag mitgeteilt hatte, hatten sich Großmann und Gazprom-Chef Alexej Miller in Paris getroffen, um über die Aussichten gegenwärtiger und künftiger Kooperation zu besprechen. Zum näheren Inhalt der Gespräche hatte Gazprom keine Angaben gemacht. Eine RWE-Sprecherin wollte sich dazu nicht äußern. Sie sagte lediglich, der Konzern spreche mit Gazprom über die Revision der Gasverträge. Ein Gazprom-Sprecher wollte den Bericht ebenfalls nicht kommentieren.

 

RWE steht nach der beschlossenen Atomwende in Deutschland schwer unter Druck und erwägt deshalb eine Kapitalerhöhung, wie der Konzern am Freitag mitgeteilt hatte. Mehr hierzu unter: Energiekonzern RWE erwägt Kapitalerhöhung.

 

Gazprom-Chef Miller hatte Ende Juni auf der Hauptversammlung seines Unternehmens angekündigt, sich im Zuge des Atomausstiegs bei deutschen Stromerzeugern einkaufen zu wollen. Lesen Sie hierzu auch: Gazprom meldet starkes Interesse an deutschen Stromerzeugern.

 

Quellen: Reuters, Spiegel, FINANCE

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