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Presse: Sberbank will weniger für VBI zahlen

(akm) Die russische Sberbank will laut einem Zeitungsbericht den Kaufpreis für die Volksbanken-Osteuropatochter VBI drücken. Wegen der Entwicklung, die vor allem in Ungarn schlechter ausgefallen ist als zunächst erwartet, will die Sberbank nur rund 500 Millionen Euro für die Bank bezahlen, berichtet Der Standard unter Berufung auf Bankenkreise. Ursprünglich hätten sie mit dem Volksbanken-Spitzeninstitut ÖVAG einen Preis von mindestens 585 Millionen Euro vereinbart. Bei einer guten Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr hatten die Russen zugestimmt, 645 Millionen Euro für die VBI zu zahlen. Zudem dürfte sich dem Artikel zufolge ein Abschluss des Deals, der für Ende 2011 oder Anfang 2012 geplant war, hinziehen.

Die ÖVAG hält bislang noch 51 Prozent an der VBI, die restlichen 49 Prozent gehören den deutschen Genossenschaftsbanken DZ und WGZ sowie der französischen Banque Populaire Caisse d’Epargne.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

 

Mehr dazu:

ÖVAG besiegelt Verkauf von Osteuropa-Tochter an Sberbank

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