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Presse: Suzlon will zu hohen Preis für Repower-Anteile

(sap) Der Windkraftanlagenbauer Suzlon stößt beim Teilverkauf seiner deutschen Tochter Repower auf Schwierigkeiten. Angesprochene Finanzinvestoren hätten abgewunken, da das indische Unternehmen überzogene Preisvorstellungen habe, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Branchenkreisen. Suzlon ist 2007 bei dem Hamburger Unternehmen eingestiegen und hält derzeit 90,05 Prozent der Anteile an Repower. Da der indische Konzern jedoch hoch verschuldet ist, will Suzlon ein größeres Repower-Aktienpaket verkaufen, um seine Bilanz zu entlasten.

 

Repower wird derzeit an der Börse mit 1 Milliarde Euro bewertet. Für ein Aktienpaket in Höhe von rund 25 Prozent verlangen die Inder einen Kaufpreis von rund 500 Millionen Dollar. In Kreisen der von Suzlon angesprochenen Unternehmen hieß es allerdings nach Angaben der Zeitung, dass die gute Marktposition von Repower nicht ausreiche, um den geforderten Kaufpreis zu rechtfertigen. Zudem habe Suzlon-Chef Tulsi Tanti einem Minderheitsaktionär keine weiteren Rechte einräumen wollen. Dies habe die Suche nach einem Käufer erschwert, berichtet die zeitung unter Berufung auf Finanzkreise. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass Suzlon doch noch einen Interessenten finden könnte. Gespräche hatten die Inder unter anderem mit dem amerikanischen Finanzinvestor TPG Capital geführt.

 

Quellen: Handelsblatt, FINANCE

 

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