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ProSiebenSat.1 drohen erhebliche Abschreibungen

(mih) Der Sendergruppe ProSiebenSat.1 drohen im Rahmen eines Impairmenttests spätestens am Jahresende Abschreibungen, die das Eigenkapital des Konzerns aufzehren könnten. Zuletzt belief sich das Eigenkapital der Gruppe nur noch auf 479 Millionen Euro, doch allein der 2007 zugekaufte skandinavische Senderverbund SBS steht noch mit einem Goodwill von 2,2 Milliarden Euro in den Büchern. Damit könnte schon bald eine Rekapitalisierung des Unternehmens durch die Eigentümer, die Finanzinvestoren KKR und Permira, notwendig werden. Im Umfeld des Unternehmens kursieren Schätzungen, wonach der Eigenkapitalbedarf durchaus eine Milliarde Euro übersteigen könnte.

 

Ob die Eigentümer aber bereit sind, so viel frisches Kapital nachzuschießen? Immerhin haben sie durch den horrend teuren Verkauf von SBS an ProSiebenSat.1 – auch SBS gehörte den beiden Private-Equity-Häusern – sowie weitere Anteilsverkäufe und Dividendenzahlungen ihren Einsatz schon wieder herausbekommen. Nach Berechnungen von FINANCE dürften die beiden Finanzinvestoren rund 2,1 Milliarden Euro Eigenkapital in SBS und ProSiebenSat.1 investiert haben. Die Rückflüsse summieren sich auf geschätzte 2,5 Milliarden Euro.

 

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Quelle: FINANCE

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