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Puma wird mit Übernahme in USA zum Golf-Komplettanbieter

Der Sportartikel-Hersteller Puma wird mit der Übernahme der US-Marke Cobra zum Komplettanbieter im Golfsegment. Wenn das Kartellamt zustimmt, wird Puma nach Angaben vom Mittwoch 100 Prozent der Anteile erwerben. Den Preis will der deutsche Sportartikelhersteller aus dem fränkischen Herzogenaurach, nach Nike und Adidas die Nummer drei der Branche, nicht nennen. Die Akquisition soll im zweiten Quartal 2010 über die Bühne gehen.

 

Mit Cobra Golf, einer 1973 gegründeten Firma mit Sitz in Kalifornien, kann Puma künftig auch Schläger anbieten. Die Deutschen sind erst seit 2006 in der Golfsparte aktiv – mit Schuhen, Textilien, Accessoires und Taschen. Nun kommen neben den Golfschlägern auch die Lagerbestände, die Schutzrechte und Sponsoringverträge von Cobra hinzu.

 

Cobra gehört seit 1996 zum US-Unternehmen Fortune Brands. Puma-Chef Jochen Zeitz sagte erst im Februar, er sei offen für Akquisition. Puma werde sich dafür aber nicht verschulden, was für kleinere Deals spricht (dazu: Puma will weiter zukaufen). Puma hatte zuletzt schon umgerechnet rund 20 Millionen Euro in das afrikanische Ökotourismus- und Naturschutzunternehmen Wilderness investiert.

 

Quelle: Reuters

 

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