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RBS verkauft weiteren Teil von RBS Sempra

Die Royal Bank of Scotland (RBS) verkauft einen weiteren Bereich ihres Rohstoffhändlers RBS Sempra. Der Bereich Energielösungen für Nordamerika werde von der Noble Americas Gas and Power Corporation übernommen, teilte die RBS am Montag mit. Noble bezahle 317 Millionen US-Dollar in bar und übernehme zudem Schulden in Höhe von 265 Millionen Dollar. RBS ist bislang mit 51 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen mit Sempra beteiligt. Für verbliebene Teile des Nordamerika-Geschäfts läuft der Verkaufsprozess weiter.

 

Den Großteil von RBS Sempra – das weltweite Öl- und Metallgeschäft sowie das europäische Energie- und Gasgeschäft – hatte die RBS zuvor an JP Morgan Chase verkauft. Die US-Großbank zahlte dafür netto 1,6 Milliarden US-Dollar. JP Morgan hatte ursprünglich auch das Nordamerika-Geschäft von RBS Sempra kaufen wollen, wurde jedoch von den Regulierungsplänen für das Investmentbanking in den USA gestoppt.

 

Die RBS steht unter Druck. Die einst zu den wichtigsten Häusern Europas gehörende Bank zählt zu den größten Verlierern der Finanzkrise. Sie wurde mehrheitlich vom Staat übernommen und muss nun auf Druck der EU-Kommission Beteiligungen abstoßen.

 

Quelle: dpa-AFX

 

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