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Rhön darf bei Wiesbadener HSK einsteigen

(akm) Der Klinikbetreiber Rhön-Klinikum hat grünes Licht für seinen Einstieg bei den städtischen Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken (HSK) in Wiesbaden bekommen. Der hessische Verwaltungsgerichtshof hob am Mittwoch eine einstweilige Anordnung gegen den Verkauf auf. Der Beschluss sei nicht mehr anfechtbar. Damit ist das Bürgerbegehren gegen die Teilprivatisierung gescheitert.

Die Stadtverordnetenversammlung hatte am 9. Februar dem Verkauf von 49 Prozent der hochverschuldeten HSK an Rhön-Klinikum zugestimmt. Zuvor hatte sie bereits am 17. November den Teilverkauf auf den Weg gebracht. Neben Rhön hatten auch die Sana Kliniken und die Fresenius-Tochter Helios Angebote vorgelegt.

Die HSK erzielte zuletzt mit 1.027 Betten einen Umsatz von mehr als 200 Millionen Euro pro Jahr. Im Jahr 2010 hatte die KLinik jedoch Verluste von 7,9 Millionen Euro geschrieben und einen Schuldenberg von mehr als 100 Millionen Euro vor sich hergetragen. Rhön-Klinikum gehört neben Helios, Asklepios und Sana Kliniken zu den großen privaten Klinikbetreibern Deutschlands.

 

Quellen: Reuters, FINANCE

 

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