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Russen interessieren sich für Infineon-Einstieg

(cow) Der russische Sistema-Konzern ist offenbar an einem Einstieg beim Münchener Halbleiterkonzern Infineon interessiert. Wie das Handelsblatt berichtet, könnte Infineon nach der erfolgreichen Abspaltung der Speicherchipsparte Qimonda für die Russen zum attraktiven Partner werden. “Für uns ist Infineon ein sehr interessantes Ziel – vor allem der Bereich Forschung und Entwicklung”, zitiert das Blatt Sistema-Chef Alexander Gontscharuk. Die Komplettübernahme durch Sistema hält der russische Manager allerdings derzeit für sehr unwahrscheinlich.

Gestern wurden Gerüchte laut, nach denen Infineon-Aufsichtsratschef Max Dietrich Kley auf der Suche nach einem Partner für den krisengeschüttelten Technologiekonzern sei. Außerdem strebe der Aufseher die Ablösung des Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Ziebart an. Am heutigen Donnerstag soll zu einem klärenden Gespräch zwischen Ziebart und Kley kommen.

Der russische Mischkonzern Sistema liegt mehrheitlich in den Händen von Wladimir Jewtuschenko. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Sistema einen Umsatz von rund 13 Milliarden US-Dollar bei einem Reingewinn von 1,5 Milliarden US-Dollar.

 

Quellen: Handelsblatt, FINANCE

 

 

 

 

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