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RWE will Unternehmensteile für bis zu 8 Milliarden Euro verkaufen

(sap) Deutschlands zweitgrößter Energieversorger RWE zieht Konsequenzen aus dem schwierigen Marktumfeld für die Branche. Das Essener Unternehmen will sich bis 2013 von Unternehmensteilen und Beteiligungen trennen. Durch diese Verkäufe will der Energieversorger insgesamt bis zu 8 Milliarden Euro einnehmen. Das Investitionsvolumen für die Jahre 2011 bis 2013 solle mit 18 Milliarden Euro 3 Milliarden Euro niedriger ausfallen als bisher geplant, teilte das Unternehmen mit.

Ob RWE die Mehrheit am Höchstspannungsnetz Amprion verkaufen will, blieb zunächst offen. Darüber war zuletzt in den Medien berichtet worden. RWE hatte stets gesagt, man prüfe eine Beteiligung institutioneller Investoren als Partner für das Netz. Zu Beginn der Woche hatte schon die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet, dass der Versorger Beteiligungen über rund 8 Milliarden Euro verkaufen wolle. Mehr hierzu unter: Kreise: RWE könnte bis zu 75 Prozent an Amprion verkaufen.

Der Energieversorger E.on hatte bereits im Herbst vergangenen Jahres angekündigt, bis 2015 Beteiligungen im Wert von bis zu 15 Milliarden Euro verkaufen zu wollen. Lesen Sie hierzu auch: Eon will 15 Milliarden Euro durch Verkäufe erzielen

 

Quellen: dpa-AFX, FINANCE

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