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Schlauchschellenhersteller Norma geht bald an die Börse

Der hessische Verbindungstechnikspezialist Norma macht sich nun offiziell auf den Weg an die Börse. Der Börsengang sei für die erste Jahreshälfte geplant, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Damit reiht sich Norma in die Reihen der Firmen ein, die in Finanzkreisen noch vor Ostern am Kapitalmarkt erwartet werden – wie Hapag-Lloyd, Kabel BW oder GSW.

 

Seit 2005 gehört das Unternehmen aus Maintal bei Frankfurt, das Schlauch- und Rohrschellen für industrielle Anwendungen herstellt, dem Londoner Finanzinvestor 3i. Mehr hierzu unter: 3i kauft Rassmussen. Dieser verkauft nun einen Teil seiner Aktien. Zudem ist eine Kapitalerhöhung geplant, die Norma rund 150 Millionen Euro einbringen soll. Mit diesem Geld sollen unter anderem Schulden abgezahlt werden. Nach dem Börsengang sollen 50 bis 60 Prozent von Norma gehandelt werden können. Commerzbank, Deutsche Bank und Goldman Sachs sollen das Unternehmen an den Kapitalmarkt begleiten. 2010 erzielte Norma einen Umsatz von rund 490 Millionen Euro und beschäftigte 3500 Mitarbeiter.

 

Quelle: Reuters

 

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